Intentionen und Leitsätze der Kindersportschule
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KiSS Cup 2008
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Immer mehr Kinder bewegen sich immer weniger!
Durch die zunehmende Technisierung unserer Umwelt ist es den Kindern nicht mehr möglich, ihren natürlichen Bewegungsdrang auf der Straße auszuleben. Aber für eine gesunde Entwicklung unserer Kinder
ist eine ausreichende, zielgerichtete körperliche Bewegung und ein Ausleben des natürlichen Bewegungsdrangs von elementarer Bedeutung. Anlässlich eines Landesturntages
1988 wurden teilnehmende Kinder auf ihre somatische sowie motorische Entwicklung untersucht, und es wurde folgende Feststellung gemacht:
- 85% aller teilnehmenden Kinder hatten Haltungsschwächen
- 23% aller teilnehmenden Schüler galten als übergewichtig
- 35% waren koordinativ schwach
- 25% waren organleistungsschwach
Diese Zahlen steigen mit zunehmendem Alter und nachlassendem Bewegungsdrang der Kinder an. Angesichts dieser Zahlen, die sich in den letzten 20 Jahren verschlimmerten, ist die Entwicklung der allgemeinen Leistungsfähigkeit der Kinder in Bezug auf die zunehmenden gesundheits-, gesellschafts- und bildungspolitischen Anforderungen besorgniserregend. Zwar fordert diese Situation eine Veränderung des Schulsports mit dem Ziel, die Bedeutung, Wichtigkeit und Zusammenhänge von Bewegung zu verdeutlichen und die Durchführung dieses Angebotes von dafür qualifizierten Kräften zu gewährleisten, doch wird sie dieser Anforderung nicht gerecht werden können.
Viele Eltern sind der Auffassung, dass die intellektuelle Leistungsfähigkeit für das spätere Leben im Erwachsenenalter das vorrangige Asubildungsziel ist. Dies ist jedoch ohne eine umfassende Bewegungsausbildung und den daraus resultierenden postitven Wirkungsmechanismen auf Körper und Geist zunehmend eingeschränkt. Die Sportvereine versuchen mit ihrem Angeboten diesem Trend entgegen zu wirken, doch letzendlich reich dies meist nicht aus. Diese Defizite bildeten die Ausgangsbasis für das Modell Kindersportschule.
Die Kindersportschulen wurden vom STB in Zusammenarbeit mit damals 5 Sportfachverbänden ins Leben gerufen. Der STB steht als ideeller Träger, der Ende der achtziger Jahre eine neue Form von Kindersport einführte.
"Die KiSS ist eine auf Bildung und Erziehung angelegte Einrichtung, die den modernen und sich wandelnden gesellschaftlichen Ansprüchen an die Gestaltung der Freizeit unserer Kinder Rechnung trägt: sie begleitet die ihr anvertrauten Kinder in pädagogischer Verantwortung und mit professioneller erzieherischer Qualität"
(Pädagogisches Konzept der KiSS; aus Lehrplan KiSS des STB)
Früh beginnen, spät spezialisieren!
Entscheidende Grundlagen für die körperliche und seelische Entwicklung des Menschen liegen vor der Pubertät. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass eine vielseitige, sportartübergreifende
Grundlagenausbildung, die sich an den Entwicklungsstand des Kindes anlehnt, die beste Voraussetzung für sportliche und geistige Leistungsfähigkeit im Jugend- und Erwachsenenalter schafft.
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Leitsätze der KiSS
- Gesundheitsvorsorge im Hinblick auf Haltungs- und Organleistungsschwächen
bddb - Sportartunabhängige Grundlagenausbildung für einen offenen Zugang zu allen Sportarten in unterschiedlichsten betriebsformen zu gewährleisten (Freizeit- bis Leistungssport)
bgh - Ausbildung von optimalen körperlichen und motivationalen Voraussetzungen für ein langfristiges Sporttreiben
,zf - kindgemäße Sportangebote in entwicklungsgemäßer Aufbereitung
mngxdgm - Entwicklung von individueller und sozialer Handlungsfähigkeit durch Spiel und Sport, allein und in der Gruppe
vbehner - individuelle Betreuung durch qualifizierte Lehrkräfte in Gruppen mit max. 15 Kindern
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